gottfried böhm

Die Kunst, unverwechselbar zu sein. Gottfried Böhms Kirchenbau in seiner und unserer Zeit

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Noch immer geht er in sein Architekturbüro, das seine Söhne Paul, Peter und Stephan weiterführen, und zeichnet: Gottfried Böhm. Die Liste der von ihm geschaffenen Kirchenbauten umfasst etwa 55 Kirchen, davon ca. 30 in Köln und im Rheinland.

In der Nachfolge seines Vaters, Dominikus Böhm, selbst einer der Pioniere des modernen Kirchenbaus, gilt die Kapelle »Madonna in den Trümmern«, die 1947–1950 in der Ruine der Kölner Pfarrkirche St. Kolumba errichtet worden ist, als sein erster eigenständiger Bau. Gottfried Böhms wohl bedeutendstes Werk ist die Wallfahrtskirche St. Maria Königin in Velbert-Neviges. Deren auf unregelmäßigem Grundriss errichteter Baukörper geht nahtlos in die kristallinen Formen der Faltdächer über: eine Bauskulptur. Die Gestalt lässt sich auf sein parallel zur Architektur absolviertes Studium der Bildhauerei zurückführen. Neben den Kirchen plante Gottfried Böhm auch viele Wohn-, Geschäfts- oder Bürobauten, beispielsweise die WDR-Arkaden in Köln.

Für sein Lebenswerk wurde ihm 1986 der weltweit renommierte Pritzker Architekturpreis verliehen. Die Vortragsreihe widmet sich dem breiten Spektrum Gottfried Böhms kirchlicher Bauwerke und beleuchtet in zwei moderierten Gesprächen auch dessen prägende Persönlichkeit.

Referent: Prof. Dr. Wolfgang Pehnt

Architekturhistoriker und -kritiker

Veranstalter: DOMFORUM, Förderverein Romanische Kirchen Köln, Katholisches Bildungswerk Köln

Datum

02 Dez 19

Uhrzeit

17:00 - 18:30

Preis

kostenfrei

Veranstalter-Website

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Stadtteil/Region

Köln Mitte

Veranstaltungsort

MAKK - Museum für angewandte Kunst
An der Rechtschule, 50667 Köln
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